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Diskussion im Internet
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Erstellt am
07.02.2005
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von
Josef Schmaus
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Thema
Offen oder geschlossen?
Nicht alles ist für alle bestimmt. Pressemeldungen, Bilder und Multimedia-Inhalte werden teilweise sehr offensiv auf Webseiten bereitgestellt. Andere Unternehmen verlangen dagegen eine Akkreditierung und vergeben Passwörter, um ihre brandfrischen Infos nicht in falsche Kanäle gelangen zu lassen. Wie stehen Sie dazu? Was raten Sie? Zeigen Sie uns vielleicht auch Alternativen oder gut gelöste Beispiele von Unternehmen und Verbänden?
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Gerhard A. Pfeffer |
13.02.2005
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Pressemeldungen sind öffentlich! |
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Also ich ärgere mich über verlangte Registrierungen - und mache es nicht. Pressemeldungen, die man versandt hat, sollten von da an öffentlich und vor allem für Journalisten barrierfrei zugänglich sein. Was soll der Umstand? Anders ist es mit internen Infos, die noch nicht öffentlich zugänglich sein sollen - aber die sind dann sowieso (noch) nicht im Netz - oder? Also: weg mit dem Quatsch der Registrierung! Sollte ich auf eine solche treffen, hat der Betreffende eben Pech gehabt , er hat keine Chance, mich zu informieren und ich hole mir meine Infos bei anderen frei zugänlichen Quallen. |
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10.03.2005
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@Pfeffer
Registrieren nervt. Dakor.
Ansonsten einfach schwachsinnige Daten eintragen und ggf. spam-mailadresse angeben. Is ja klar, odrrrr?
Gruß - MZ |
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Josef Schmaus |
14.02.2005
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Differenziert macht Sinn |
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Der Pressebereich, das wissen wir, lockt nicht nur Journalisten, Kunden, Wettbewerber etc suchen dort natürlich immer die neuesten Lebenszeichen eines Unternehmens - und auch das ist gut so.
Ein geschlossener Pressebereich macht also nur in Kombination mit einem offenen Bereich Sinn - um Meldungen dem unmittelbaren Zugriff zu entziehen, die noch nicht an die Öffentlichkeit gehören: Solche mit Sperrfrist, die die Chance auf Veröffentlichung für alle Medien gleich halten soll. Oder z.B. Meldungen über Produkte, die erst ein halbes Jahr später in den Handel kommen - hier wäre es fatal, die Nachfrage von Endkunden mittels "Pressemeldung" zu früh zu wecken. |
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Heinrich Hüntelmann |
18.02.2005
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Manche Pressemittelungen sind nicht öffentlich! / Viel Spaß als Servicestelle??? |
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Über unseren Mittelungen steht "Presseinformation", weil sie sich an Presse- und Medienvertreter richtet. Manche schreiben noch extra dazu: Für Journalisten. Das sagt schon alles. Wir geben sie - gerade in Zeiten des Internets - nicht an Gott und die Welt weiter, weil wir an den Informationsmarkt glauben, der sagt: Wer die Information am frühesten hat, ist im Vorteil, wird gekauft etc. Dies gilt insbesondere für Wirtschaftspressemeldungen und Meldungen mit Aktualität (Bilanz-PK etc.). Bei Informationen zu Produkten mag das häufig zu vernachlässigen sein, aber selbst hier gilt: Warum soll ich mir noch Zeitschriften wie "handy", "Funky", "Connect" etc. kaufen, wenn ich das neue Nokia zur gleichen Zeit oder schneller im Internet rezensiert sehe auf unzähligen privaten Webseiten? Deshalb: Aktuelle und Wirtschafts-PIs mit etwas Verzögerung ins Netz. Einen geschlossenen Pressebereich können sich nur Unternehmen leisten, an denen der Journalist als Beobachter "nicht vorbei kommt". Der Rest hat nur Nachteile und wird nicht mehr besucht.
Das heißt allerdings: Verbraucher suchen so händeringend nach Ansprechpartnern in Unternehmen, und dann wird die Pressestelle als Servicestelle missbraucht. Das müssen Sie strikt unterbinden und uaf der Pressewebsite klarmachen, dass Fragen von Verbrauchern leider nicht beantwortet werden können. Oder glauben Sie, sie können nebenher noch ein paar Hundert Mails extra pro Tag bearbeiten? |
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10.03.2005
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Spannender Gesichtspunkt und - soweit hier beschrieben - nachvollziehbar und logisch
Kann ich als Journalist oder PR-Mann denn überhaupt Wahrheit von einem Unternehmen erwarten?
Gruß MZ |
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Michael Zylka
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10.03.2005
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PR und PR |
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Hoffe, wir verstehen uns da nicht falsch:
Unternehmens-PR soll doch immer an die Öffentlichkeit, oder?
"Bitte bitte, erzählt über unser Unternehmen und gebt die tollen Daten weiter." Nach dem Motto B2-Medien.
Solchen Zielsetzungen muß natürlich allerschnellster Zugang gewährt werden. Nix mit Paßwörten und Anmeldereien.
Um natürlich nicht 1000-de mails von Privatleuten bearbeiten zu müssen, kann sich ein login anbieten. Verständlich. Nicht jede Firma kann sich extra-Personal dafür leisten.
Darüber hinaus macht eine notwendige Akkredietierung den Bewerber *wichtig*. "Ich bin etwas Besondres."
Gibt aber genügend Beispiele, wo diese Bauchpinselei schnell erkannt wird und das Unternehmen dann aus dem Kopf verbannt wird.
Profis arbeiten sowieso ehrlich und geben Fakten und Wahrheiten bekannt. Da gibts dann auch schon mal schlechte Nachrichten. Ganz zu schweigen von Black-PR ... |
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Thomas Brütting |
25.04.2005
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Zeitfresser Login |
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Ich persönlich halte von Logins auf "Presse"-Seiten nicht sonderlich viel. Wenn ich "Öffentlichkeits"-Arbeit betreibe, welchen Sinn macht es dann, Pressemitteilungen hinter Logins zu verstecken, die letztlich nur Zeit kosten.
Sinn machen solche geschützten Bereiche eventuell im Bereich urheberrechtlich geschützter Fotos oder bei Hintergrundinformationen - aber andererseits... gebe ich Hintergrundinfos nicht lieber persönlich als via Internet weiter? |
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Video

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Präsentation

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